Meine persönliche Sicht auf die Welt, gefaßt in Zitate berühmter Menschen


Papiergeld kehrt früher oder später zu seinen inneren Werten zurück: Null.
Voltaire (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will.
Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), französischer Philosoph


Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht.
Amschel Meyer von Rothschild (1773-1855), deutscher Bankier


Es kommt immer wieder vor, daß man sich mit einem Stinktier duellieren muß. Es ist nur unklug, dem Stinktier die Wahl der Waffen zu überlassen.
Joseph G. Cannon (1836-1926), 1903-1911 Sprecher des US-Repräsentantenhauses


Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.
Gustave LeBon (1841-1931), französischer Psychologe


Ambrose G. Bierce
(1842-1914)
US-amerik. Schriftsteller

Rechtsstreit: Ein Mechanismus, in den man als Schwein hineingeht und als Wurst herauskommt.


Belladonna: im Italienischen eine schöne Frau, im Englischen ein tödliches Gift. Ein treffendes Beispiel dafür, daß beide Sprachen im Wesentlichen übereinstimmen.


Ein Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten.


Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, daß es keinen Sinn hat, sich über etwas aufzuregen.


Leichtsinn ist, die heutigen Bedürfnisse mit den Einkünften von morgen zu befriedigen.


Meßgewänder sind die Kostüme der Narren am Himmlischen Hofe.


Das Telefon ist eine Erfindung des Teufels, die die erfreuliche Möglichkeit, sich einen lästigen Menschen vom Leib halten zu können, teilweise wieder zunichte macht.


Frauen würden noch reizender sein, wenn man in ihre Arme sinken könnte, ohne ihnen in die Hände zu fallen.



Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch noch heute.
George B. Shaw (1856-1950), irischer Schriftsteller und Dramatiker


Henry Ford (1863-1947)
US-amerik. Unternehmer

Weil Denken die schwerste Aufgabe ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur die Wenigsten damit.


Würden die Menschen das Geldsystem verstehen - wir hätten eine Revolution schon vor morgen früh.


Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.


Ein Rückschlag ist die Möglichkeit, noch einmal neu und klüger anzufangen.



Würden Wahlen etwas ändern, wären sie längst verboten!
Winston L. Spencer-Churchill (1874-1965), britischer Politiker


Albert Einstein
(1879-1955)
deutscher Physiker

Egal, wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durch laufen kann.


Menschen, die schweigen, stimmen nicht einfach den Anderen zu, sondern wollen nicht mit Idioten diskutieren.


Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null. Und das nennen sie ihren Standpunkt.


Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, etwa mit der Relativitätstheorie.


Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muss man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig.



Es gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Journalist und Schriftsteller


Die Heirat ist die einzigste lebenslängliche Verurteilung, von der man durch schlechte Führung vorzeitig begnadigt werden kann.
Sir Alfred Hitchcock (1899-1980), britischer Filmregisseur


Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
Paul Sethe (1901-1967), deutscher Publizist und Journalist


Man möchte zuweilen ein Kannibale sein. Nicht, um den Einen oder Anderen aufzufressen, sondern um ihn auszukotzen.
Emil M. Cioran (1911-1995), rumänisch-französischer Philosoph


Nicolás Gómez Dávila
(1913-1994)
kolumbianischer Philosoph

Die Zivilisation geht ihrem Ende zu, wenn die Landwirtschaft aufhört, eine Lebensform zu sein, und zur Industrie wird.


Die Lektüre der Zeitung erniedrigt, wen sie nicht verdummt.


Die heutigen Kommunikationsmittel erlauben es dem modernen Staatsbürger, sich über alles zu informieren, ohne irgendetwas zu verstehen.


Die Verwesung der modernen Welt nicht zu spüren ist ein Indiz der Ansteckung.


Künstlich die Triebe zu wecken, um sich an ihrer Befriedigung zu bereichern, ist das unverzeihliche Verbrechen des Kapitalismus.



Helmut Schmidt
(1918-2015)
deutscher Politiker

Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.


Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.


Macht ist notwendig. Sie kann ein Übel sein, deshalb bedarf sie der Kontrolle.


An der Wall Street herrscht nicht nur ein Defizit an Durchblick, sondern auch ein moralisches Defizit.


Ich teile die Menschheit in drei Kategorien: Wir normale Menschen, die irgendwann mal in ihrer Jugend Äpfel geklaut haben; die zweite hat eine kleine kriminelle Ader, und die dritte besteht aus Investmentbankern.


Die heutige politische Klasse in Deutschland ist gekennzeichnet durch ein Übermaß an Karrierestreben und Wichtigtuerei. Und durch ein Übermaß an Geilheit, in Talkshows aufzutreten.


Die Eltern haben ihren Erziehungsauftrag an 25 Fernsehkanäle und die Videoindustrie abgegeben.


Viele junge Leute lernen in der Schule die Grundrechte, aber von den Pflichten des Menschen und seiner Verantwortung ist selten die Rede.



Sir Peter A. Ustinov
(1921-2004)
britischer Schauspieler

Mut ist oft Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guten Informationen beruht.


Der Sinn des Lebens ist etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.


Bildung ist wichtig... Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, daß die Zelle anständig möbliert ist.


Eltern sind die Knochen, an denen Kinder ihre Zähne wetzen. Großeltern kommt eine völlig andere Aufgabe zu: Sie liefern die verbotenen Früchte.


Eine der wichtigsten Fortbewegungsarten des Menschen ist es, dem anderen auf halbem Wege entgegenzukommen.



Dieter Hildebrandt
(1927-2013)
deutscher Kabarettist

Statt zu klagen, daß wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, daß wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.


Die Öffentlich-Rechtlichen machen sich in jede Hose, die man ihnen hinhält, und die Privaten senden das, was drin ist.


Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muß auch mit der Justiz rechnen.


Politiker beherrschen die Kunst, so viele Worte zu machen, daß sie hinterher die Wahl haben, zu welchem sie stehen sollen.


Nach jedem Verbrechen wird der Täter der Polizei übergeben und das Opfer der Presse. Es ist nicht sicher, wer damit härter bestraft wird.



Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert.
Martin Luther King (1929-1968), US-amerikanischer Bürgerrechtler


Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
Heiner Geissler (* 1930), deutscher Politiker


Inflation ist der periodisch wiederkehrende Beweis dafür, daß bedrucktes Papier bedrucktes Papier ist.
Helmar Nahr (*1931), deutscher Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler


Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne ihr würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Damit jedoch gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.
Steven Weinberg (*1933), US-amerikanischer Physiker


Der Glaube der mittelalterlichen Alchimisten, aus Blei Gold machen zu können, war eine Manifestation der nüchternen Vernunft im Vergleich zu dem neuzeitlichen Wahn, aus Papier Geld machen zu können.
Roland Baader (1940-2012), deutscher Volkswirt und Publizist


Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.
Jean-Claude Juncker (*1954), Präsident der Europäischen Kommission


Volker Pispers (*1958)
deutscher Kabarettist

Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist.


Man kauft Dinge, die man nicht braucht, von Geld, das man nicht hat, um Menschen zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.


Religion ist was für Leute, die Trost brauchen, aber keinen Alkohol vertragen.


Die Menschen im Westen ... glauben unbeirrt, daß die kapitalistische Art zu wirtschaften langfristig für alle Menschen auf der Welt das Beste überhaupt wäre. ... Das ist das Tolle an der Religion: da gibt es nichts zu diskutieren, das muß man nicht begreifen, das muß man einfach nur glauben. Und die Götter in der Religion Kapitalismus sind Wachstum und Produktivität.



Um es klarzustellen: Die DDR war ein Unrechtsstaat, in dem es viel Gerechtigkeit gab. Die BRD ist ein Rechtsstaat mit viel Ungerechtigkeit.
Uwe Steimle (*1963), deutscher Schauspieler und Kabarettist